Kapitel 6

"Süße wir müssen jetzt los,wendete ich mich an sie. Doch schon bei diesem Ausdruck in den Augen verriet mir genau,dass es ihr glaube ich im Moment so ziemlich egal war,was ich wollte und ob wir fahren müssten. "Bei Leon bleiben,meinte sie und vergrub ihr Gesicht hinter seinem Rücken. Ich fragte mich in diesem Moment ob zwei Menschen einfach spürten,ohne zu wissen warum,dass sie zueinander gehörten. Ich zog an ihrer Hand und schließlich rutschte sie Leon enttäuscht und schmollend vom Schoß. "Danke es war nett mit euch,verabschiedete ich mich und lief aus dem Raum direkt ins Jans  Arme. "Geht ihr schon?" "Ja wir müssen nach hause. Es war ein langer Tag und die Kleine sollte auch bald schlafen gehen." "Schade." In diesem Moment war Leon  wieder bei uns. "Wartet mal,wenn ihr jetzt schon geht dann gib mir noch deine Nummer. Wir sind immerhin noch zwei Tage hier in der Stadt. Ich nickte und gab ihm meine Handynummer. Celina war wieder zu ihm gelaufen und versteckte sich hinter ihm. Einen Moment lang überkam mich eine Welle der Emotionalität. Am liebsten hätte ich Leon jetzt an Ort und Stelle gesagt,dass Celina seine Tochter war. Doch dann siegte zum Glück wiede die Vernunft. Wenn er die Wahrheit erfahren würde,wäre plötzlich alles so schwierig und kompliziert und es würde es unserer kleinen Familie mit Tim nicht gerade einfach machen. "Schatz wir müssen wirklich los,ermahnte ich sie und langsam kam sie dann auch zu mir. Leon  schaute mich genau an und ich spürte schon jetzt dieses unsichtbare aber unendlich starke Band,was die Beiden verband. Leon  setzte schließlich sein Cap ab und setzte es meiner Kleinen auf ihre Locken. "Für dich Süße,meinte er zu ihr und kniete sich runter. "Danke,erwiederte sie und strahlte übers ganze Gesicht. Ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen,denn das Cap war ihr natürlich um eniges zu groß und hang ihr weit ins Gesicht." "Mein Bruder muss sie echt gern haben,wenn er jetzt schon seine Caps verschenkt,meinte Jan  beachtlich und ich grinste. Dann verabschiedete ich mich und wir fuhren nach hause. Die ganze Autofahrt über plapperte Celina vor sich hin und erzählte von Leon. Wenn sie nicht erst vier Jahre alt gewesen wäre,ich wäre der festen Annahme gewesen sie sei verliebt gewesen. Fröhlich stieg sie aus dem Auto und lief Tim entgegen,der sie begrüßend durch die Luft wirbelte. "Papa!" "Na mein Schatz! Was hast du denn da auf dem Kopf?" "Das hat sie vom Gitarristen der Band,meinte ich kurz um auch schnell von Leon  abzulenken. Wir aßen noch zusammen und dann brachte ich unser Engelchen ins Bett. Das Cap trug sie immer noch. Sie hatte sich geweigert es abzusetzen und irgendwann hatte ich dann aufgegeben. Tim war im Bad und ich saß allein im Wohnzimmer. Ich wünschte mir plötzlich ich hätte Leon  nicht wiedergesehen. Voher hatte ich nie ein schlechtes Gewissen gehabt. Seit heute Nachmittag brach es mir irgendwie das Herz,dass ich diese zwei Menschen bisher konsequent voneinander getrennt hatte. In diesem Moment bekam ich eine Sms. "Hi ich wünsche eine gute Nacht. Drück die Kleine von mir. Lg Leon " Meine Augen füllten sich mit Tränen und ich schlich mich in Celinas Zimmer,wo sie immer noch mit dem Cap auf dem Kopf schlief.


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Kapitel 5

Er verschwand mit ihr im Backstagebereich und ich schaute den beiden nach. Hoffentlich würde ihm meine Kleine nicht nur auf dem Kopf rum tanzen. Na ja er würde sich schon zu verteidigen wissen dachte ich und grinste ein wenig in mich hienein. Es dauerte eine ganze Weile bis sie zurück kamen. So langsam wurde es draußen unruhig. Der Einlass begann wohl in wenigen Minuten. Ich hoffte Leon  würde mir Celina zurückbringen bevor die Massen die Halle stürmten. Immer wieder sah ich mich um und strengte meinen Kopf nach vorn. Mittlerweile war Einlass. Tausend Teenies stürmten die Halle so das ich froh war mit Celina vorher rein gegangen zu sein.Leon  würde wohl jetzt nicht mehr hier auftauchen. Ich atmete tief durch,um mich nicht direkt aufzuregen. Die Halle war mittlerweile knall voll und ich hatte keine Chance einen der Securities anzusprechen. Ich sah mir weiter an,wie die Mädchen sich in den ersten Reihen fast zu tode drängelten. Dann klingelte mein Handy. Es war mein Schatz. "Hi Süße ich wollte mal fragen,wie das Konzert ist?" Ich lächelte und versuchte ihm ein kleines Feedback zu geben. Natürlich fragte er nach Celina. Er liebte sie so sehr. Es war unbeschreiblich und dafür liebte ich ihn. Er hatte sie von anfang in sein Herz geschlossen,auch wenn er wusste,dass er nicht ihr Vater war. Ich erzählte noch ein bische von der Stimmung und dem ganzen Drum Herum. Das von Leon  verschwieg ich allerdings. Ich hielt es für besser gar nicht erst davon zu erzählen. Eigentlich war ja nichts dabei schließlich würde ich Leon  nicht die Wahrheit sagen aber unwohl fühlte ich mich schon,wenn ich gerade mit ihm über Leon  sprach. Es dauerte noch eine Weile und das Konzert begann. Celinas Sachen lagen auf dem leeren Stuhl neben mir. Ich kochte langsam vor Wut. Es war nicht die Rede davon,dass er sie verschleppen sollte. Gelassen stand er dann neben seinem Bruder auf der Bühne und rockte. Taktgefühl fehlte da ja schon ein bischen,dachte ich still für mich und erinnerte mich an den Abend,wo wir getanzt und schließlich miteiander geschlafen hatten. Nach dem Konzert blieb ich allein zurück und lief sauer in Richtung Backstagebereich,wo Jan  schon kreischend erblickt worden war. "Komm schnell rein,rief er und winkte mich zu ihm. Ich nickte und stand schließlich verloren hinter der Bühne. "Wo ist Celina?,zischte ich und folgte Jan  in ein Zimmer. Dort lag mein kleiner Schtaz doch tatsächlich seelenruhig auf dem Sofa und schlief. Leon  saß jetzt neben ihr und schaute ihr zu. Ich setzte mich zu ihm. "Ist sie eingeschlafen?,fragte ich verdutzt und er nickte. "Sie ist etwas besonderes deine Kleine,meinte er lächelnd und ich nickte. Leon schaute immer noch Celina an und strich ihr vorsichtig über die Wange. "Sie schläft wie ein Engel,bemerkte er und ich grinste. "Sie hat sich wohl sehr wohl bei dir und deinem Bruder gefühlt" Leon  grinste. "Ich würd sie am liebsten hier bei mir behalten." "Kommt gar nicht in Frage,meinte ich lachend und gab meiner Kleinen einen leichten Schubs. Verschlafen machte sie die Augen auf und lachte. "Eingeschlafen,nuschelte sie und musste wohl erstmal wieder zu sich finden. "Du hast aber schön geschlafen,meinte Leon  zu ihr und hob sie einfach zu sich auf den Schoß. "Leon ,meinte sie und deutete auf ihn. Ich saß einfach nur da und schaute mir die Beiden an. "Kann es eigentlich sein,dass wir uns schon mal gesehen haben? Du kommst mir bekannt vor." Ich sah geschockt zu Boden und verneinte. "Nee das kann nicht sein. "Bist du sicher?,hackte Leon  noch mal nach und ich sah wie er grübelte. Er sah so niedlich aus,wenn er nachdachte und seine braunen Augen blickten aufgeregt umher,wie wenn Celina nachdachte. "Doch klar vor einigen Jahren haben wir uns gesehen. Damals auf so ner Party,erinnerte sich Leon  immer weiter. Ich wurde langsam nervös. "Nein du verwechselt mich,meinte ich kurz und stand auf. Celina saß jedoch noch bei ihm auf dem Schoß und klammerte sich fast fest. So was machte sie eigentlich nie.

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Kapitel 4

"Gitarre,quickte sie und zog an meiner Hand. Meine Kleine war mal wieder so stürmisch,dass ich sie fest halten musste. "Schatz,die Band muss proben,damit nachher alles gut geht. Da kannst du jetzt nicht auf der Bühne rumlaufen." Jan sah Celina und winkte ihr zu. Während tausend Mädchen druaßen vor der Halle jetzt wahrscheinlich dahin geschmolzen wären,ließ es Celina völlig kalt. Die großen Instrumente und die ganze Technick schien für sie viel aufregender. Irgendwann riss sie sich dann einfach von meiner Hand los und stiefelte Richtung Bühne. Sie war eben genau wie ihr Papa,wenn sie etwas wollte,dann ließ sich sich auch nicht bremsen. "Ich wusste gar nicht,dass wir schon so junge Fans haben,meinte Jan und half Celina auf die Bühne. "Oh Gott wie süß ist die denn?,stieß Leon aus und ich war irgendwie erleichtert. Ich hatte mir immer gewünscht,er würde seine Tochter mal sehen und jetzt war es soweit und er mochte sie.Leon schien ganz verzaubert zu sein. Er legte die Gitarre beiseite und kniete sich zu ihr. "Hallo Kleine. Ich bin Leon und wer bist du?" Celina schaute schüchtern zu Boden und suchte mich. Ich kam näher zu den Beiden und war erstmal völlig perplex. Immerhin hatte ich Leon schon Jahre nicht mehr gesehen. "Schatz sag ihm doch deinen Namen,forderte ich sie auf. "Celina,nuschelte sie und Leon grinste. "Das ist aber ein schöner Name. Und wie alt bist du?" Celina sah sich kurz um und formte dann mit ihren kleinen Fingern eine drei. Jetzt schien auch Jan die Proben erstmal zu vergessen und kam zu uns. "Die liegt ausserhalb deiner Reichweite,Brüderchen." Jan lachte und nahm Celina an die Hand. Leon und ich blieben also allein. "Tut mir leid,wenn sie euch stört nehme ich sie sofort wieder mit." "Ach quatsch sie ist total süß ehrlich. So eine kleine Schwester hätte ich auch gerne,meinte er und ich musste da wohl was richtig stellen. "Ähm sie ist nicht meine Schwester. Celina ist meine Tochter." Leon sah mich mit großen Augen an. Mit der Antwort hatte er wohl nicht gerechnet. "Hui na dann hast du aber früh angefangen," Ich ärgerte mich wahnsinnig in diesem Moment über seinen Kommentar. Am liebsten hätte ich ihm auf der Stelle ins Gesicht geschrien,dass es auch seine Tochter war. Statt dessen nahm ich mich zusammen und rief nach Celina,die versucht Jan auf der Bühne zu fangen. "Kommst du Schatz wir setzten uns dahinten hin." Ich hatte wirklich keine Lust mehr mit Leon zu reden. "Warte mal,hörte ich ihn rufen und spürte seine Hand auf meinem Rücken. "Es war nicht so gemeint. Du bist eine der hübschesten Mamies,die ich je gesehen habe." "Ja schon klar,meinte ich und setzte mich mit Celina auf die Tribüne. Warum war ich nur hergekommen? Ich hätte wissen müssen,dass Leon noch genauso grün hinter den Ohren war wie früher. Ich schmollte und bemerkte gar nicht dass Jan und Leon plötzlich wieder vor mir standen. "Celina magst du was essen?" Ich wusste,dass man das meinen kleinen Engel nicht zwei mal fragen musste. Sie nickte heftig und stellte sich auf. "Arm,meinte sie und schaute Leon an. "Na dann komm mal her" Er hob sie hoch und nahm sie auf den Arm. Dann ging er mit ihr in den Backstagebereich. Celina war tatsächlich auf seinem Arm. Für einen Moment sah es aus,als würde er spüren,dass er genau wusste,dass dieser kleine Schatz zu ihm gehörte.

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Kapitel 3

Die nächsten Tage verliefen ohne,dass etwas Besonderes passierte. Ich gewöhnte mich an den neuen Rhytmus und an die freie Zeit,in der Celina nun im Kindergarten war. Mit Tim war alles wie immer. Ich war froh,dass er nicht bemerkte,dass ich in letzter Zeit plötzlich wieder an den Vater meiner Tochter dachte. Ich verstand mich ja selbst nicht. Leon  hatte die ganze Zeit keine Rolle gespielt und nun hatte ich mich dieser kleiner Radiobericht scheinbar aus dem Konzept gebracht. Es vergingen die nächsten Tage und ich war so beschäftigt,dass ich den Auftritt von Leon  und seiner Band schon längst wieder vergessen hatte. Es war ein Samstagmorgen,an dem sich alles noch einmal ändern sollte und die alte gute Ordnung,wenn es sie so denn jemals gegeben hatte endgültig auf Eis gelegt werden sollte. Ich schmierte mir gerade ein Brötchen,als Tim mit Celina auf dem Arm in die Küche kam und mir einen Kuss gab. "Guten Morgen mein Schatz" Ich lächelte und zog ihn näher zu mir. Sanft küsste ich ihn. Er war wirklich das Beste,was mir jemals passieren konnte. Ohne ihn hätte ich nach dieser Nacht mit Leon ,in der ich schwanger geworden war nicht weiter leben können. "Ich hab was für dich." Er strahlte mich an und ich war nur verwundert. "Ich habe doch gar nicht Geburtstag,wunderte ich mich und nahm den Briefumschlag entgegen. Ich öffnete ihn und traute meinen Augen kaum. Es waren zwei Karten für "Anonym". "Danke womit habe ich denn die verdient?" "Na ja ich hab durch Zufall von dem Konzert gehört und dachte es könnte dich interessieren." Ich nickte. Höchst wahrscheinlich hatte Tim keine Ahnung,wer dieser Band angehörte und obwohl ich ihn liebte,behielt ich das doch erstmal für mich. Das Konzert war schon am Nachmittag und da Tim kurzfristig niemanden für Celina zum aufpassen fand,ging ich mit ihr hin. Als ich die Menschenmassen sah,wurde mir schon ganz mulmig. Hoffentlich würde meiner Kleinen hier nichts passieren. Ich sprach mit einigen Sicherheitsleuten und sie ließen mich schließlich eher in die Halle. Der Einlass würde noch eine Weile dauern. Für Celina war das alles total neu und aufregend. Sie topte in der leeren Halle umher und versteckte sich hinter den Sitzen auf der Tribüne. "Lass mal den Soundcheck machen,hörte ich eine Stimme rufen und sah wie der Sänger Jan,Leons  Bruder hervor kam. Er war überrascht uns zu sehen aber wirkte sehr nett. Früher hatte ich ihn nur flüchtig gesehen. Dann kam Leon und spielte seine Gitarre. Celina schien das zu gefallen. Sie sah ihren Papa mit großen Augen an ohne zu wissen,wer Leon eigenlich war.

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Kapitel 2

Ich hing noch eine Weile meinen Gedanken nach und fuhr dann nach hause. Als ich zur Tür rein kam,empfing mich eine komische Stille. Es war schon seltsam und ungewohnt mal wieder ein bischen Zeit für mich selbst zu haben. Seit der Geburt von Celina hatte ich mein Leben für sie aufgegeben aber ich hatte das nie bereut. Ich liebte sie über alles. Ich lief in ihr kleines Kinderzimmer und machte ihr Bett. Ich war immer darum bemüht,dass es meinem kleinen Schatz gut ging trotz aller Probleme und der schlechten Umstände in die sie hineingeboren war. Tim gab sich auch wahnsinnig viel Mühe und liebte Celina wie seine eigene Tochter. Er hatte mehr als einmal gefragt wer eigentlich der wahre Vater sei aber bis heute habe ich es ihm verschwiegen und für mich behalten. Leon und ich hatten doch beide in dieser Nacht nicht aufgepasst. Er wäre sicherlich auch total überfordert gewesen,hätte ich ihm gesagt,dass er Vater wird. Ich schob die Gedanken an Leon zur Seite. Tim war ein guter Vater und schließlich war ich bis jetzt auch ohne Leon ausgekommen. Ich holte die Zeitung und zuckte schließlich zusammen. In wenigen Tagen würde es ein Konzert von "Anonym" hier geben. Das wäre ja die Gelegenheit Leon mal wieder zu sehen. Im nächsten Moment fasste ich mir an die Stirn. Was für eine dumme Idee. Als könnte ich einfach mal dort hin spazieren und mich vorstellen. Leon würde sich wahrscheinlich kaum erinnern und was sollte ich ihm sagen? Ach überings du bist vor drei Jahren Vater geworden. Am besten ich verdrängte ich das alles wieder. Plötzlich hatte ich ihn wieder genau vor Augen und ich spürte noch heute wie er mich entlang meines ganzen Körpers berührt hatte. Diese Nacht hatte mein Leben verändert aber heute wollte ich Celina nie wieder hergeben. Wie Leon wohl reagieren würde? Wahrscheinlich würde er mir nicht glauben aber Celina sah genauso aus wie er und ich war mir sicher,dass sie ihn schnell für sich gewinnen könnte. Aber vielleicht war es auch beser so wie es jetzt war. Hoffentlich, würde ich nur nie bereuen Leon sein Kind verschwiegen zu haben.

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Kapitel 1

Nervös schritt ich in unserer Wohnung auf und ab. Heute würde ein kleiner neuer Abschnitt in meinem Leben beginnen. Celina,meine Tochter würde heute zum ersten Mal in den Kindergarten gehen. Nicht,dass ich sie nicht gerne bei mir hatte und die Zeit mit ihr verbracht hätte,aber nun,würde auch ich mich endlich wieder ein bischen mehr um mein Leben kümmern können. "Sophia wir müssen los. Unser Schatz soll doch am ersten Tag nicht zu spät kommen,ermahnte mich mein Freund lieb und gab mir einen sanften Kuss. Unsere Kleine wirbelte schon munter umher und ich musste sie mal wieder einige Male ermahnen,bis sie sich dazu bereit erklärte ruhig mit uns zu frühtsücken. Sie konnte schon manchmal ein kleiner Drachen sein aber immer,wenn ich in ihre tief braunen Augen schaute,konnte ich ihr einfach nicht mehr böse sein. "Los in den Kindergarten,lachte sie mich an und zog an meiner Hand. "Ja einen Moment noch Schatz. Ich bring sie dann mal,meinte ich zu Tim,meinem Freund und lief mit Celina an der Hand nach draußen. Die Sonne strahlte schon enorm und ich hielt einen Moment lang inne und genoss den Sommermorgen. Dann packte ich Celina ins Auto und wir fuhren los. Ich schaltete das Radio wie gewohnt an und hörte beim Abbiegen den Sprecher nur was von den Newcomern "Anonym" sagen. Interessant dachte ich und lauschte dem Song. Ja auch der konnte sich hören lassen,dachte ich und fuhr weiter die Strasse entlang. Als der Sprecher jedoch plötzlich die Mitglieder erwähnte,musste ich gehörig in die Bremse treten,um nicht gegen den nächsten Baum zu fahren.Leon Götting, dachte ich,dass durfte doch nicht wahr sein. Er hatte ja schon früher Musik gemacht ,aber dass sie es mal soweit schaffen würden,hätte ich nie gedacht. Ich war damals erst 13,als ich Leon kennen lernte. Es war auf der Party eines guten Freundes. Wir verstanden uns auf Anhieb. Wir redeten die ganze Nacht lang und ließen dabei keinen Drink aus. Es war einfach nur Spaß,bis ich damals mit Leon im Bett gelandet war. Es war mein erstes Mal. Ich hatte mein erstes Mal mit einem Typen,den ich erst einen Abend kannte. Wir hatten beide nicht nachgedacht und ich schwor mir und ihm es zu vergessen. Ich war nämlich schon damals mit Tim zusammen. Eigentlich hätte Leon einfach nur eine Erinnerung sein können bis ich merkte,was er mir für ein Geschenk gemacht hatte. Denn Celina war ganz sicher seine Tochter. Ich war damals völlig überfordert und wollte niemanden mehr sehen. Vor allem nicht Leon und zum Glück hatte er nie erfahren,dass ich nach unserer Nacht schwanger geworden war. Durch seinen Namen im Radio kam plötzlich alles wieder hoch. Ich hielt schließlich völlig durcheinander vorm Kindergarten und lieferte Celina ab. "Papa holt dich dann ab,sagte ich ihr und liess sie in den Raum zu den anderen Kindern laufen." Papa,das war für sie Tim und es war auch besser,wenn er das bleiben würde. Aber seit ich mit ihr schwanger war,beschäftigte mich die Frage,ob es fair war,ihr ihren wahren Vater vorzuenthalten. Und Leon? Ich weiss es nicht aber ich glaube er könnte sie lieben.....

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Eine kurze Einleitung in die Handlung

Die Blognovela  berichtet aus der Perspektive der jungen Sophia, die mit dreizehn Jahren ungewollt,als Folge einer Partynacht schwanger geworden ist. Sophia bekommt eine kleine Tochter namens Celina,der sie zusammen mit ihrem Freund eine Familie bietet. Tim ist jedoch nicht der Vater der Kleinen. Als Celina drei Jahre alt ist, kommt es zwischen Sophia und dem Vater der Kleinen zu einer überraschenden Begegnung. Es hat sich viel verändert. Sophia zweifelt daran,ob es richtig war, ihre Tochter dem leiblichen Vater zu verschweigen. Als sie sich zur Wahrheit durchringen kann, befindet sich Leon, selbst noch ein Teenager gerade am Anfang einer steilen Karriere in einer Popband.

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