Kapitel 3

Die nächsten Tage verliefen ohne,dass etwas Besonderes passierte. Ich gewöhnte mich an den neuen Rhytmus und an die freie Zeit,in der Celina nun im Kindergarten war. Mit Tim war alles wie immer. Ich war froh,dass er nicht bemerkte,dass ich in letzter Zeit plötzlich wieder an den Vater meiner Tochter dachte. Ich verstand mich ja selbst nicht. Leon  hatte die ganze Zeit keine Rolle gespielt und nun hatte ich mich dieser kleiner Radiobericht scheinbar aus dem Konzept gebracht. Es vergingen die nächsten Tage und ich war so beschäftigt,dass ich den Auftritt von Leon  und seiner Band schon längst wieder vergessen hatte. Es war ein Samstagmorgen,an dem sich alles noch einmal ändern sollte und die alte gute Ordnung,wenn es sie so denn jemals gegeben hatte endgültig auf Eis gelegt werden sollte. Ich schmierte mir gerade ein Brötchen,als Tim mit Celina auf dem Arm in die Küche kam und mir einen Kuss gab. "Guten Morgen mein Schatz" Ich lächelte und zog ihn näher zu mir. Sanft küsste ich ihn. Er war wirklich das Beste,was mir jemals passieren konnte. Ohne ihn hätte ich nach dieser Nacht mit Leon ,in der ich schwanger geworden war nicht weiter leben können. "Ich hab was für dich." Er strahlte mich an und ich war nur verwundert. "Ich habe doch gar nicht Geburtstag,wunderte ich mich und nahm den Briefumschlag entgegen. Ich öffnete ihn und traute meinen Augen kaum. Es waren zwei Karten für "Anonym". "Danke womit habe ich denn die verdient?" "Na ja ich hab durch Zufall von dem Konzert gehört und dachte es könnte dich interessieren." Ich nickte. Höchst wahrscheinlich hatte Tim keine Ahnung,wer dieser Band angehörte und obwohl ich ihn liebte,behielt ich das doch erstmal für mich. Das Konzert war schon am Nachmittag und da Tim kurzfristig niemanden für Celina zum aufpassen fand,ging ich mit ihr hin. Als ich die Menschenmassen sah,wurde mir schon ganz mulmig. Hoffentlich würde meiner Kleinen hier nichts passieren. Ich sprach mit einigen Sicherheitsleuten und sie ließen mich schließlich eher in die Halle. Der Einlass würde noch eine Weile dauern. Für Celina war das alles total neu und aufregend. Sie topte in der leeren Halle umher und versteckte sich hinter den Sitzen auf der Tribüne. "Lass mal den Soundcheck machen,hörte ich eine Stimme rufen und sah wie der Sänger Jan,Leons  Bruder hervor kam. Er war überrascht uns zu sehen aber wirkte sehr nett. Früher hatte ich ihn nur flüchtig gesehen. Dann kam Leon und spielte seine Gitarre. Celina schien das zu gefallen. Sie sah ihren Papa mit großen Augen an ohne zu wissen,wer Leon eigenlich war.

3.1.07 00:52

bisher 6 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(3.1.07 04:09)
Es motiviert zum lesen! Du hast echt ein großes Talent zu schreiben und ich hoffe das du dieses nie verlierst! Selbst mich hast du dazu animiert zum lesen.
Viel Glück weiterhin ;-)


Kati (3.1.07 10:44)
boah.. echt schön der teil.. das leon jetzt aufgetaucht ist und sie neben der rolle ist.. naja hoffentlich geht das gut!


Lisa (3.1.07 13:59)
Ich find es toll, dass Celina jetzt schon sozusagen an ihren leiblichen Vater heran geführt wird ohne es zu wissen. Bin gespannt auf die Fortsetzung!!


lena (3.1.07 14:25)
gefällt mir sehr gut. die idee ist klasse! weiter so, ich bin schon gespannt


Lulu (3.1.07 17:36)
uiuiui ^^ tja Kinder haben eben echt so eine Verbindung zu ihren leiblichenEltern =)
Stellst du super da !
Freu mich schon auf die fortsetzung xD


saskia (4.1.07 18:30)
ich muss sagen das dieser Teil lust auf mehr macht genau das was du erreichen willst, dass man eben dran bleibt ;-)
mir gefällt der stil wie du schreibst und ich finde es gut wie du den chara von celina darstellst sie ist kindlich offen und einfach süß...
da ich im kindergarten arbeite kann ich nur bestätigen dass kinder so reagieren ;-)

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